E-Paper - 11. September 2019
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Espel schliessen, Schwalbe vergrössern

Die Sana Fürstenland plant aufgrund des ungewissen Baustarts des geplanten Alterszentrums, der wegen einer hängigen Einsprache nach wie vor nicht erfolgen kann, auf dem Areal der Schwalbe eine Zwischenlösung mit einem Holzmodulbau. Der Betrieb im veralteten Espel soll eingestellt werden, die Bewohner könnten im Spätherbst 2020 in die Schwalbe ziehen.

Espel «Da der Baustart des Neubaus auf dem Areal des Andreaszentrums nach wie vor ungewiss ist, haben der Stadtrat und der Verwaltungsrat der Sana Fürstenland entschieden, dass wir jetzt handeln müssen», erklärt Stadträtin Helen Alder zur geplanten Schliessung des Altersheims Espel. Man wolle mittels Modulbauten die Situation für die Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für die Mitarbeiter der Sana Fürstenland rasch verbessern. Der geplante Anbau auf dem Grundstück der Schwalbe kostet rund vier Millionen Franken, wobei die Sana Fürstenland eine Million aus eigenen Mitteln ans Projekt beisteuert, so dass für die Stadt Investitionen von drei Millionen fällig werden, wenn das Parlament an der Novembersitzung den Antrag des Stadtrates gutheisst und auch das fakultative Referendum nicht ergriffen wird. «Wir hoffen schwer auf einen positiven Entscheid, sonst bräuchten wir einen Plan C», so Stadtpräsident Wolfgang Giella. Den Espel wie bisher noch während Jahren weiterzubetreiben, käme die Stadt letztlich wesentlich teurer als die Kosten für den provisorischen Ausbau der Schwalbe.

Zu kalt oder zu heiss

«Es ist unser Auftrag, den Bewohnerinnen und Bewohnern eine gute Altersbetreuung sowie dem Personal gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Der Espel ist nicht mehr zeitgemäss. Die Zimmer verfügen nicht über eigene Nasszellen, im Winter ist es zu kalt, im Sommer zu heiss und die Fenster sind so undicht, dass sich überall Feuchtigkeit bildet», erklärt Kathrin Hilber, Verwaltungsratspräsidentin der Sana Fürstenland. Das Personal müsse für Toiletten- und Waschvorgänge die Bewohnenden immer aus ihren Zimmern führen und die Pflegebetten passten nicht durch die Tür.

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Gossauer Nachrichten vom Mittwoch, 11. September 2019, Seite 1 (8 Views)

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