E-Paper - 10. April 2019
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Kein weiteres Konzept zur schulischen Integration

Der St.Galler Stadtrat sieht im Bereich der schulischen Integration von Kindern ohne Deutschkenntnisse aufgrund der bestehenden Grundlagen von Stadt und Kanton St.Gallen keine Notwendigkeit für die Erstellung eines zusätzlichen Konzepts. Ein solches haben im Stadtparlament Marlene Bodenmann (SP), Gisela Keller (CVP) und Andrea Hornstein (PFG) postuliert.

Integrationsklasse Auch Stadt und Kanton St.Gallen halten sich beim Zuzug von Kindern ohne Deutschkenntnisse gemäss Stadtrat an die Grundsätze der EDK: Im Vordergrund stehen die altersgerechte Einschulung in die Regelklasse, Rückversetzung nur unter einer Beobachtungszeit von mehreren Monaten und nur aufgrund verzögerter Entwicklungsvoraussetzungen, zusätzlicher Deutschunterricht während bis zu vier Jahren und vertrauensfördernde Elterninformation über das Schulsystem. Der Anfangsunterricht kann konkret während maximal eines Jahres in einer Integrationsklasse erfolgen oder in einer Regelklasse mit zusätzlichem Intensivunterricht Deutsch.

Wie der Stadtrat weiter festhält, ist die Zuwanderung von Kindern ohne Deutschkenntnisse rückläufig. Aufgrund dieser Entwicklung treten derzeit die Zuweisungen in Integrationsklassen in den Hintergrund. Auf der Primarstufe ist die Zahl der Integrationsklassen von fünf im Jahre 2013 auf zwei im letzten Jahr (bei einem Total von 185 Regelklassen) gesunken. Auch ist sichergestellt, dass genügend DaZ-Lehrerinnen (Deutsch als Zweitsprache) zur Verfügung stehen. Aus all diesen Gründen empfiehlt der Stadtrat dem Stadtparlament, das Postulat  als nicht erheblich zu erklären. we

Herisauer Nachrichten vom Mittwoch, 10. April 2019, Seite 6 (5 Views)

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