E-Paper - 10. April 2019
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Mit Verstärkungen in die 2. Liga

Trotz dem Abstieg des EHC St.Gallen wird in der nächsten Saison im Eissportzentrum Lerchenfeld weiterhin 2. Liga Eishockey gespielt. Nach dem Aufstieg möchte sich der HC Eisbären St.Gallen in der nächsten Saison in der 2. Liga etablieren, wozu neben vielen eigenen Talenten auch die eine oder andere Verstärkung beitragen soll.

Eishockey Nach einem 7:3-Sieg gegen Ceresio machten die Eisbären bereits am zweiten Spieltag der Masterround mit dem 6:3 Zuhause gegen die Rapperswil-Jona Lakers den Aufstieg in die 2. Liga perfekt. Das 11:0 gegen Zernez zum Abschluss der Aufstiegsspiele war nur mehr Zugabe. Anschliessend sicherten sich die Eisbären mit einem 4:3 gegen den EHC Bülach, den Sieger der zweiten Masterround, den Meistertitel in der 3. Liga Region Ostschweiz. «Es war nicht ganz einfach, die Mannschaft für diese Partie nochmals zu motivieren, denn schliesslich war die Spannung abgefallen, nachdem wir mit dem Aufstieg das grosse Ziel erreicht hatten», erzählt Trainer Gordon Walter. Doch der zusätzliche Effort zahlte sich aus, wurden die Eisbären doch in einer Zeremonie mit Reden und Schweizer Nationalhymne gefeiert. Ausserdem erhielten sie den Pokal für den Ostschweizer Meistertitel überreicht.

Zuzüge aus der 1. Liga

Kurz nach dem Aufstieg schaut Trainer Gordon Walter aber bereits wieder voraus: «Das Ziel in der nächsten Saison lautet Ligaerhalt. Aber wir wollen nicht Zweitletzter werden, sondern nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben und uns im Mittelfeld etablieren.» Dazu müsse man die eigenen Talente weiterentwickeln, aber auch die eine oder andere Verstärkung verpflichten. «Mit Silvan Bleichenbacher von Uzwil und Kai Lückhof von Frauenfeld haben uns bereits zwei Spieler die Zusage gegeben, die in dieser Saison noch in der 1. Liga aufliefen», freut sich Walter. Ausserdem sei man mit weiteren Spielern aus höheren Ligen in Kontakt. «Die Aufbauarbeit bei den Eisbären und unser souveräner Aufstieg in der letzten Saison haben einiges ausgelöst», ist Walter überzeugt. Schliesslich hätten sich mehrere Akteure von sich aus bei ihm gemeldet, die das Projekt in St.Gallen mitgehen wollten. Remo Waser, Gründer des HC Eisbären, sagte bereits vor vier Jahren, als der Club erstmals eine Mannschaft bei den Aktiven anmeldete, langfristig sei das Ziel, in St.Gallen eine 1. Liga Mannschaft zu haben, welche den eigenen Talenten aus der Region als Sprungbrett in die Nationalliga diene. Um selber in den Nationalligen zu spielen, fehle in St.Gallen schlicht die nötige Infrastruktur.

Kick-off im Mai

Nach zwei Aufstiegen in vier Jahren sind die Eisbären nur noch eine Liga von ihrer ursprünglichen Zielsetzung entfernt, wobei die Luft gegen oben naturgemäss immer dünner wird. In der nächsten Saison muss sich das junge Team mit wenig Routiniers erst einmal in der 2. Liga beweisen. Noch haben die Spieler allerdings trainingsfrei, bevor im Mai mit einem Kick-off-Anlass das Sommertraining eingeläutet wird. Der Meisterschaftsbetrieb startet dann wieder im September. Walter zeigt sich trotz zwischenzeitlichen Turbulenzen rund um den Verein zuversichtlich: «Unser Präsident Roger Herzig und Captain Florian Blatter haben mir in meiner ersten Saison in St.Gallen ein paar Mal den Rücken gestärkt. Ich konzentriere mich auf die sportlichen Belange und steige voller Zuversicht in die nächste Saison!» tb

Gossauer Nachrichten vom Mittwoch, 10. April 2019, Seite 24 (11 Views)

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