E-Paper - 10. April 2019
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Graffiti soll übermalt werden

Seit Sommer 2016 ziert ein Frauengesicht das Gebäude der Offenen Kirche. Das Graffiti ist ein auffälliger Farbtupfer in der Stadt. Nun fordert die kantonale Denkmalpflege die Entfernung.

Graffiti Die Offene Kirche am Unteren Graben fällt auf. Das Graffiti, welches die Fassade seit mehr als zweieinhalb Jahren schmückt, sticht Vorbeifahrenden ins Auge. Im Jahr 2016 sprayten drei Graffiti-Künstler das Gesicht einer brasilianischen Frau an die Fassade, was die Stadt damals unterstützte. Wie das St.Galler Tagblatt schreibt, soll das Kunstwerk nun entfernt werden.

Anziehungspunkt

Theodor Pindl, der Intendant der Offenen Kirche, ist enttäuscht, wie er dem St.Galler Tagblatt mitteilte. Die St.Galler Bevölkerung habe sich überwiegend über das Gemälde gefreut und die Offene Kirche sei dank dem Graffiti ein Anziehungspunkt geworden. Das Gesicht sei zudem ein Plädoyer für Vielfalt und Weltoffenheit.

Übermalt

Damals gab es eine Beschwerde, die vom Sohn des Architekten des Gebäudes eingereicht wurde. Das Wandbild wurde daraufhin dennoch nicht entfernt. Der Aufforderung des Kantons, das Wandbild zu entfernen, werde man jetzt aber aus personellen und finanziellen Gründen folgen. Das Frauengesicht wird also übermalt werden und vom Unteren Graben verschwinden. Was danach mit der Offenen Kirche passiert, ist noch unklar. Auf diesem Areal plant der Kanton einen neuen HSG-Campus.rs

Gossauer Nachrichten vom Mittwoch, 10. April 2019, Seite 11 (6 Views)

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