E-Paper - 03. April 2019
St.Galler Nachrichten
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Olma Messen «And the winner is…»: So präsentierten Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Olma-Direktor Nicolo Paganini vergangene Woche das Siegerprojekt aus dem Wettbewerb für die neue Messe- und Eventhalle. «Halle 1» schlichter und unspektakulärer könnte der Name für den schnörkellosen 122-Millionen-Zweckbau des Planerteams aus Zürich, Basel und dem Tessin nicht gewählt sein, den die Jury mit dem 1. Rang im Wettbewerb prämiert hat.

Einen Schritt vorwärts machen

«Unsere gestellten Anforderungen werden mit dem Projekt erfüllt. Es macht nicht nur die Olma sichtbarer, es rückt den ganzen Kongressstandort St.Gallen in den Mittelpunkt», gibt Thomas Scheitlin, Verwaltungsratspräsident der Olma Messen, feierlich bekannt. Und Olma-Direktor Nicolo Paganini kann sich bereits gewisse Lichteffekte vorstellen ein Sichtbetonkranz trägt einen zurückgesetzten Aufsatz, eine sogenannte «Laterne», die mit hinterleuchtetem Weissglas verkleidet ist.

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Die Masse der neuen Halle 1 sind beachtlich: 150 Meter lang, 62 Meter breit, 14 Meter hoch und mit vier Metern Deckenkonstruktion. Mit den 9'000 Quadratmetern ist sie die grösste stützenfreie Messe- und Eventhalle der Deutschschweiz. Ein klares Bekenntnis der Genossenschaft Olma Messen, dass sie in neue Dimensionen vorstossen will, denn seit Jahren stösst sie am bisherigen Standort bezüglich Fläche an ihre Grenzen: «Wir wollen die Ostschweiz weiterentwickeln und einen Schritt vorwärts machen», so Scheitlin.

Bisher noch keine Einsprachen

Die St.Galler Stadt-Bevölkerung hat vor rund einem Jahr einen städtischen Kredit von 18 Millionen Franken für den Bau klar gutgeheissen, nachdem die erste Finanzierungshürde, der Kredit vom Kantonsrat von 12 Millionen Franken, bereits überwunden war. Mit 133,4 Millionen Franken finanzieren die Olma-Messen den grössten Teil der Gesamtkosten.

Einsprachen gab es bisher noch keine, das könnte sich allerdings noch ändern: «Der Autobahndeckel, für den wir in diesen Tagen die Baubewilligung erwarten, ist für viele Anwohner wohl schlicht ein gerngesehener Lärmschutz. Das könnte bei der neuen Halle anders sein», sagt Paganini. Bleibt es beim jetzigen Fahrplan, soll das Baugesuch für die neue Halle 1 noch in diesem Jahr eingereicht werden. Der Rückbau der bisherigen Halle ist 2020 geplant, ebenso die Sicherung des Rosenberg-Bahntunnels der SBB, der verstärkt werden muss. In den Jahren 2021 und 2022 soll dann die Überdeckung Rosenbergtunnel gebaut werden, bevor die neue Messe- und Eventhalle 2023 und 2024 erstellt wird.

St.Galler Nachrichten vom Mittwoch, 3. April 2019, Seite 3 (3 Views)

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