E-Paper - 03. April 2019
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Infrastruktur sorgt für Ärger

Öffentlicher Verkehr Die Haltestelle Spisertor stadteinwärts bietet infrastrukturmässig wenig. Darüber ärgert sich der Quartierverein Südost schon seit längerem. Er hoffte, dass die Appenzeller Bahnen (AB) mit der geplanten Erhöhung des Perrons auf beiden Seiten des Burggrabens auch die Haltestelle bei der Kantonsschule aufwerten. Doch dem ist nicht so. Deshalb wurde Einsprache eingereicht.

Echtzeitanzeige, Sitzgelegenheit und Dach

«Wir wünschen uns, dass es eine Echtzeitanzeige, mindestens eine Sitzgelegenheit für Wartende und ein Dach als Wetterschutz an der Haltestelle gibt», sagt Martin Beck, Vorstandsmitglied des Quartiervereins Südost und für das Ressort Verkehr zuständig. Es könne doch nicht sein, dass mit der Durchmesserlinie und dem gleichzeitigen Ausbau des Bahnangebots ins Appenzellerland die Haltestelle Spisertor Richtung Innenstadt weiterhin derart stiefmütterlich behandelt werde. Aus diesem Grund hat der Quartierverein Südost Einsprache gegen die geplante Perronerhöhung der AB eingereicht.

Voraussetzungen schlicht nicht gegeben

Zum laufenden Verfahren will sich Sabrina Huber, Mediensprecherin der AB, nicht äussern. «Wir können lediglich bestätigen, dass Einsprachen zum Projekt eingegangen sind. Wir haben Stellungnahmen zu den einzelnen Einsprachen erstellt und beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht. Das BAV wird in einem nächsten Schritt die Einsprachen behandeln.» Problematisch seien vor allem die Platzverhältnisse und Gegebenheiten stadteinwärts. «Das schützenswerte Gebäude vor Ort lassen uns wenig Spielraum», so Huber weiter. Für eine umfassende Haltestelleninfrastruktur seien die Voraussetzungen schlicht nicht gegeben.lm

St.Galler Nachrichten vom Mittwoch, 3. April 2019, Seite 3 (4 Views)

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