E-Paper - 03. April 2019
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Solarien laut WHO krebsfördernd

Von Ladina Maissen und Rebecca Schmid

Die WHO hat Solarien in die oberste Kategorie der Krebsrisiken eingestuft. Doch wie gesundheitsgefährdend sind sie wirklich und wie schützt man sich korrekt vor zu viel Sonneneinstrahlung?

Region Gemäss der Medienmitteilung der Krebsliga gilt eine sonnengebräunte Haut nicht mehr als so attraktiv und gesund wie noch vor wenigen Jahren. «Das Schönheitsideal wandelt sich zu Recht, denn eine gesunde Sonnenbräune gibt es nicht.» Denn laut Krebsliga bräune sich eine Haut, wenn sie sich wehre. «Unter dem Einfluss der kurzwelligen und energiereichen UVB-Strahlen bilden die Pigmentzellen den Farbstoff Melanin, der die Haut braun werden lässt.» So versuche die Haut, sich vor den UV-Strahlen zu schützen. «Vorbräunen ist kein geeignetes Mittel, um sich vor der Sommersonne zu wappnen.» Vom Besuch eines Solariums rät die Krebsliga deswegen dringend ab: «Vorbräunen bringt nichts.» Die Weltgesundheitsorganisation, WHO habe Solarien in die oberste Kategorie der Krebsrisiken eingestuft. UV-Strahlen seien die Hauptursache von Hautschädigungen und die Entstehung von Hautkrebs. Jährlich erkranken in der Schweiz rund 2700 Menschen an schwarzem Hautkrebs; rund 320 Menschen sterben. Früh erkannt, würden gute Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung bestehen.

Gossauer Nachrichten vom Mittwoch, 3. April 2019, Seite 5 (11 Views)

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