E-Paper - 27. März 2019
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Fusion mit fast 99 Prozent zugestimmt

Die Genossenschafter der Raiffeisenbank Gossau-Niederwil stimmten an ihrer Generalversammlung vom 21. März dem Fusionsvertrag mit überwältigendem Mehr zu.

Fürstenlandsaal Nachdem vor Wochenfrist schon die Genossenschafter der Raiffeisenbank Andwil-Arnegg mit einem unerwartet hohen Quorum von 90 Prozent dem Fusionsvorhaben zugestimmt hatten, ist der geplante Zusammenschluss der beiden Nachbarsbanken nun zustande gekommen. So lag es am vergangenen Donnerstag an den Gossauer und Niederwiler Genossenschaftern, dem geplanten Zusammenschluss den Weg frei zu machen. Die Generalversammlung der Raiffeisenbank Gossau-Niederwil unterstützte die Anträge des Verwaltungsrates diskussionslos mit einem überwältigenden Mehr von fast 99 Prozent. Die neue Bank wird in Zukunft Raiffeisenbank Gossau-Andwil-Niederwil heissen und grenzt damit den Geschäftskreis geografisch klar ab.

Über 9'000 Mitglieder

«Die Genossenschafter konnten offensichtlich unsere Argumente nachvollziehen und liessen sich von der Wichtigkeit dieses strategischen Schrittes überzeugen», freute sich Verwaltungsratspräsident Arthur Fagagnini. Mit der Fusion entsteht eine Bank mit einer Bilanzsumme von nahezu einer Milliarde Franken, 9‘300 Mitgliedern und 34 Mitarbeitenden. Als Nächstes steht nun die technische Zusammenführung im Zentrum, damit die beiden Banken auf derselben Plattform arbeiten können. Daneben gilt es die Abläufe und Prozesse zu harmonisieren, um einen reibungslosen Ablauf sicherstellen zu können, und die Mitarbeitenden in der neuen Organisation zu integrieren.

Zwei neue Verwaltungsräte

Im Zuge der Fusionsverhandlungen einigten sich die Parteien auf ein sechsköpfiges Aufsichtsgremium wie bisher. Um das Ziel einer paritätischen Zusammensetzung des Verwaltungsrates mit Vertretern aus Niederwil, Arnegg, Andwil und Gossau zu erreichen, erklärten Claudia Broger-Künzle als Vizepräsidentin und Albert Lehmann als Mitglied des Kreditausschusses ihren Rücktritt. Sie waren während 13 beziehungsweise sieben Jahren im Verwaltungsrat aktiv. An ihrer Stelle wurden Jacqueline Hungerbühler und Patrik Forster einstimmig gewählt. Sie waren vorher während fünf Jahren im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Andwil-Arnegg. Daneben wurden die Genossenschafter über ein sehr erfreulich ausgefallenes Geschäftsjahr 2018 orientiert, welches fast an das herausragende Vorjahr anknüpfen konnte. pd/tb

Herisauer Nachrichten vom Mittwoch, 27. März 2019, Seite 19 (9 Views)

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