E-Paper - 07. November 2018
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Beobachen, Sammeln, Spielen

Im Herbst mit Kindern Natur erleben

Unter den Füssen knistern die herabgefallenen Blätter, auf dem Markt findet sich eine Fülle von frisch geernteten Früchten und Gemüse, während sich die Zugvögel sammeln und gen Süden fliegen. Der Herbst lässt sich draussen mit Kindern vielfältig erleben.

Schätze sammeln

An einem sonnigen Tag mit der Familie durch den Wald zu streifen, kann viel Spass machen. Ob Kastanien, Tannenzapfen, Eicheln, Ahornfrüchte oder knorrige Äste: Hier finden sich viele Schätze. Bei einer Rast auf einem Baumstumpf lassen sich Bucheckern probieren. Davon sollten allerdings nur wenige gegessen werden, denn Bucheckern enthalten im rohen Zustand den schwach giftigen Stoff Fagin, der zu Magenbeschwerden führen kann. Wer die Früchte mit dem nussigen Aroma zu Hause mit den Kindern in der Pfanne röstet, kann sie anschliessend in gemütlicher Runde auch in grösseren Mengen naschen.

Eichhörnchen suchen

Besonders beliebt bei Kindern: die herzigen Eichhörnchen. Wenn Kinder wissen, dass Eichhörnchen im Herbst besonders intensiv Nahrung für ihren Wintervorrat sammeln, können sie ihnen auf die Spur kommen. Überall dort, wo abgenagte Tannenzapfen herumliegen, sind Eichhörnchen am Werk gewesen. Um an die Samen der Tannenzapfen zu gelangen, müssen die Nager nämlich die Schuppen abreissen.

Laubhaufen für Igel anlegen

Er schnüffelt, grunzt und raschelt: Immerzu ist er auf der Suche nach Würmern, Insekten und Schnecken. Im Winter aber will er schlafen. Leider fehlt ihm dazu oft das passende Quartier. Kinder können helfen, indem sie einen Laubhaufen anlegen oder Äste übereinander schichten. Dort hinein bauen sich Igel dann ein kuscheliges Nest für ihren Winterschlaf. Die Haufen aus Laub oder Ästen sollten mindestens einen Durchmesser von 1,5 Metern haben und einen halben Meter hoch sein.

Nadelbäume bestimmen

«Wie viele verschiedene Nadelbäume finden wir im Wald?» Diese Frage fordert nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene heraus, vor allem dann, wenn es gilt, die Bäume auch zu benennen. Die unterschiedlichen Zapfen den zugehörigen Bäumen zuzuordnen, ist gar nicht so einfach.Quelle: www.familienleben.ch

St.Galler Nachrichten vom Mittwoch, 7. November 2018, Seite 8 (87 Views)

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