E-Paper - 07. November 2018
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Zwanzig Tage Vaterschaftsurlaub

Das St.Galler Stadtparlament hat im Mai die Motion «20 Tage Vaterschaftsurlaub» erheblich erklärt. Nun schreitet der Stadtrat zur Umsetzung. Er unterbreitet dem Stadtparlament  eine Änderung des Personalreglements, wonach der Vaterschaftsurlaub für städtische Angestellte unabhängig vom Dienstalter auf zwanzig Tage festgelegt wird.

Stadtangestellte Die Stadt positioniert sich bereits heute als familienfreundliche Arbeitgeberin, weshalb sich der Stadtrat für entsprechende familienfreundliche Arbeits- und Anstellungsbedingungen einsetzt. Dazu gehören neben der bisherigen Lösung zum Vaterschaftsurlaub, namentlich die Teilzeitarbeit, verschiedene Arbeitszeitmodelle, das Home Office, eine Kinderkrippe sowie verschiedene Zulagen. Wie der Stadtrat weiter ausführt, ist der Vaterschaftsurlaub für einen guten Start ins Familienleben und für die Förderung der Bindung zum neugeborenen Kinde von grosser Bedeutung.

Bisher betrug der Vaterschafsurlaub fünf Tage vom ersten bis zum dritten Dienstjahr und zehn Tage ab dem vierten Dienstjahr. Der Vaterschaftsurlaub soll innerhalb eines Jahres ab Geburt des Kindes bezogen werden können (bisher innerhalb eines Monats). Freie Tage, die innerhalb dieser Zeitdauer nicht bezogen werden, verfallen am Ende des Jahres. Die gute Erfüllung der Verwaltungsaufgaben muss gewährleistet bleiben wie bei allen Urlaubsbezügen. Entsprechend hat der Bezug nach Absprache mit der vorgesetzten Stelle zu erfolgen. Da im Vernehmlassungsverfahren vorgebracht wurde, dass der Zeitraum für den Bezug des Urlaubs zu grosszügig bemessen sei, wird dieser Punkt im Stadtparlament wahrscheinlich noch zu reden geben.

Bewilligung von Nebenbeschäftigungen

Geändert wird das Personalreglement gleichzeitig bezüglich der Nebenbeschäftigungs-Bewilligung. Bisher war der Stadtrat Bewilligungsinstanz. Neu wird die Zuständigkeit nicht mehr im Personalreglement, sondern stufengereicht im Vollzugsreglement geregelt. Künftig ist nicht mehr der Stadtrat, der sich von dieser Aufgabe entlasten will, sondern die Dienststelle für die Bewilligung einer Nebenbeschäftigung zuständig. Eine Bewilligungspflicht ist gegeben, wenn mit der Nebenbeschäftigung ein Einkommen verbunden ist, es sei denn, die Nebenbeschäftigung wird ausserhalb der Arbeitszeit ausgeübt und ein Konflikt mit dienstlichen Interessen kann ausgeschlossen werden. Die Bewilligung wird verweigert, wenn die Nebenbeschäftigung von der Art oder dem Umfang der Tätigkeit her oder mit den dienstlichen Interessen nicht vereinbar ist. Unabhängig vom Vorliegen einer Meldepflicht ist neu die Ausübung einer Nebenbeschäftigung der vorgesetzten Stelle zu melden. we

St.Galler Nachrichten vom Mittwoch, 7. November 2018, Seite 1 (43 Views)

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