E-Paper - 17. Oktober 2018
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Vorbereitungen auf ein Bewerbungsgespräch

Der Sprachtest im Vorstellungsgespräch

Viele Unternehmen suchen ausdrücklich nach Mitarbeitern mit Fremdsprachen im Repertoire. Diese werden gerne auf die Probe gestellt. Nicht flunkern, sondern vorbereiten, lautet die Devise.

Der Sprachtest im Vorstellungsgespräch

Wie peinlich: Im Lebenslauf haben Sie vermerkt, dass Sie fliessend Französisch sprechen. Und noch schlimmer: Sie haben angegeben, dass Ihr Englisch «verhandlungssicher» ist. Nun wechselt der Personalverantwortliche mitten im Vorstellungsgespräch die Sprache; Und Sie sind völlig überfordert. Das muss nicht sein.

In der Bewerbung nicht flunkern

Die erste Regel bei Sprachen und Bewerbungen lautet daher: Nicht übertreiben. Denn stellt sich heraus, dass Sie bei der Angabe zu Ihren sprachlichen Fähigkeiten geflunkert haben, ist die Absage schon fast vorprogrammiert. In unserer Übersicht finden Sie Hinweise, wie Sie Ihr Sprachniveau am besten beurteilen.

Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg

Die zweite Regel lautet: Vorbereiten. Üben Sie im Voraus, Ihren Lebenslauf auf Englisch und Französisch vorzutragen. Am besten geht das mit Freunden, die Sie befragen. Zur Vorbereitung gehört auch, dass Sie sich bewusst machen, dass der mögliche Arbeitgeber von einem Moment zum anderen die Sprache wechseln kann. Machen Sie sich aber keine Sorgen. Wenn Sie in der Bewerbung nicht übertrieben haben, wird man auch nicht von Ihnen erwarten, dass Sie wie ein Muttersprachler reden.

Fachwörter muss man noch nicht können

Auch Fachwörter werden kaum einmal abgefragt. Die kann man schliesslich «on the job» lernen. Sollten Sie beim Üben merken, dass Ihnen etwas im Wortschatz fehlt, beispielsweise die Worte Überstunden oder Weiterbildung, sollten Sie diese dennoch nachschlagen und lernen.

Klassiker einüben

Bereiten Sie sich auch auf weitere Standard-Fragen in der Fremdsprache vor. Klassiker unter Personalverantwortlichen sind etwa: «Beschreiben Sie sich selber auf Englisch». Oder: «Erklären Sie auf Französisch, wieso wir uns für Sie entscheiden sollten.» Natürlich werden Sie nicht alle möglichen Fragen eins zu eins vorbereiten können. Sie werden Sich aber im Vorstellungsgespräch viel sicherer fühlen, wenn Sie etwas geübt haben. Deshalb werden Sie auch souveräner rüberkommen.

Tief durchatmen

Die dritte und letzte Regel: Nehmen Sie sich Zeit. In einer Fremdsprache verhaspelt man sich schneller als in der Muttersprache. Atmen Sie erst einmal tief durch, bevor Sie eine Frage beantworten. Das gilt insbesondere bei der ersten Frage. Niemand erwartet von Ihnen, dass die Antwort direkt aus Ihnen hinaus sprudelt. www.jobscout24.ch

Herisauer Nachrichten vom Mittwoch, 17. Oktober 2018, Seite 8 (24 Views)

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